Berufung:

Töchter des Herzens Jesu
St. Josefs Klösterli
6430 Schwyz (Schweiz)

Tel: 0041(41)81120275

Freitag, 31. Januar 2014

Nonne werden

Hier habe ich das Berufungszeugnis einer Freundin, die bei den „Töchtern des Herzens Jesu“ (kontemplativer Orden) eingetreten ist. Nonne werden.

Ich bin eine 29-jährige Polin. Heute habe ich das Glück und die Freude im Hause Jesu in der Kongregation der Töchter des Herzens Jesu in Venedig (Italien) zu leben. Nach meinem Eintritt wundere ich mich jeden Tag, wie gütig Jesus nach wie vor mit mir ist. Seit vielen Jahren begleitete mich der starke Wunsch, nur für Ihn zu leben und Ihm mein Herz zu bewahren. Ich lebte ein gewöhnliches Leben und bemühte mich, Ihm im Gebet nahe zu sein, erkannte aber meinen Platz in dieser Welt nicht. Ich fragte mich, welcher für mich der richtige Lebensweg sein könnte. Ich machte mir Sorgen und hatte das Gefühl verloren zu sein, doch das Vertrauen in Jesus war meine Kraft und mein Frieden.

Ich hatte den Wunsch, Jesus Hostie nahe zu sein und fühlte mich zu seinem Leben, dem Hauptthema meiner Meditationen hingezogen. In einem gewissen Moment meines Lebens hat sich Jesus einiger meiner Mitmenschen und meiner Umwelt bedient, um mir sein Bild für meine Glückseligkeit zu zeigen. So habe ich das Kloster der Töchter des Herzens Jesu kennengelernt in deren Spiritualität ich mich wiedergefunden habe: lieben, das unbefleckte Herz Jesu trösten, mit dem aufopfernden Jesus in jeder heiligen Messe eins werden - all das mit und durch die Heilige Dreifaltigkeit.

Mit Jesus gemeinsam sein für Gott. Betend, leidend, wiedergutmachend, liebend, für die Sünder beten und Gott um deren Heil anflehen. Das ist das Programm der Töchter des Herzens Jesu, Sinn und Zweck ihres Lebens und ihrer Existenz. Sie sind erst seit kurzer Zeit im Kloster, sie lebten aber schon bei meiner Ankunft die Liebe zu Jesus sehr intensiv, was ich bewundere und mich bewegte und mir nichts anderes übrig bleib als Ihn immer mehr zu lieben und Ihn zu preisen für die Liebe, mit der Er sich mir hingibt. Er hat mich „entführt“, vom Garten der Welt gerissen um mich in seinem geschlossenen Garten zu pflanzen, mich seinen anderen Blumen hinzuzufügen und für mich zu sorgen.

Die Töchter des Herzens Jesu haben mich mit deren Treue zu ihrer Gründerin, der seligen Maria Deluil-Matiny, deren Lehrern und Gedanken täglich bis in die kleinsten Dinge des Alltags gelebt werden. Die Stille, die Bescheidenheit, die und der Geist des Gebets ermöglichen es immer dem Herzen unseres Geliebten, der unsere unvergängliche Freude und Kraft ist, nahe zu sein. Jeder neue Tag ist anders, trotz der gewöhnlichen Gebete und Arbeiten. Er bringt immer etwas neues, zum Beispiel wird er durch ein Wort oder ein Gedanke bereichert. Hier ist die tägliche heilige Messe das Herz des Lebens der Schwestern, welche sie stärkt und auf den neuen Tag vorbereitet. Das Allerheiligste Sakrament bleibt den ganzen Tag über ausgestellt und von jeweils einer Schwester an den ihr zugeteilten Stunden verehrt. Dies ist immer eine neue Begegnung mit Jesus, so dienen wir ihm mit unserem Dasein und schöpfen Licht, Frieden und Kraft, vor allem wenn es Schwierigkeiten gibt. Er ist unser Arzt und Berater. Die Töchter des Herzens Jesu haben die Jungfrau Maria, den hl. Josef, den hl. Michael und die selige Maria Deluil-Martiny als Schutzpatrone. Hier werden ihre Sorge und ihre Wunder spürbar, sodass wir voll Vertrauen, Frieden und Glauben in der göttlichen Vorsehung und der Hilfe unserer himmlischen Freunde leben.

Ich muss den geliebten Jesus danken, dass er daran gedacht hat, sein Leben mit mir zu teilen!

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Die Frauen die das Leben in einem kontemplativen Kloster der Töchter des Herzens Jesu kennen lernen möchten, können an folgende Adressen schreiben:

Töchter des Herzens Jesu
St. Josefs Klösterli
6430 Schwyz (Schweiz)

Tel: 0041(41)81120275

Samstag, 30. November 2013

Liebe dem göttlichen Herzen, der unsere Herzen erobert hat!

(Text aus dem Rundbrief des 8. Dezember 1882 der Seligen Gründerin der „Töchter des Herzens Jesu“ Maria Deluil-Martiny)

La Servianne, 8. Dezember 1882

Liebste Töchter in Christus,
                                             nun sind wir zum ersten Gründungsjubiläum unseres kleinen Institutes gekommen! (…) Eure Herzen laufen vor Freude und Anerkennung über; was könnte ich euren Gefühlen und eurer religiösen Rührung denn noch hinzufügen? Lasst mich euch zumindest den Ruf, der tief von meiner Seele kommt ausstoßen: Liebe, Liebe! Liebe zu Gott, der die Welt so sehr liebte um seinen einzigen Sohn zu schicken um sie zu retten! Liebe dem Lamm, der uns in seinem Blut gewaschen hat und sich aufgeopfert hat um uns zu erlösen! Liebe zu Jesus Hostie, der sich seit zehn Jahren würdigt auf den Altären unserer Klöster ausgestellt zu sein! Liebe dem göttlichen Herzen, der unsere Herzen erobert hat! Liebste Schwestern und Töchter, ich möchte euch die himmlische Passion Jesus Christus vermitteln. Er ist gekommen um der Welt das Feuer der Liebe zu bringen; was kann ich mir anderes wünschen als nicht, dass seine Liebe eure Gemüter entzünde? Ich möchte euch von dieser Liebe verzehrt sehen; aber nicht von einer weltlich gesinnten und unfruchtbaren Liebe, sondern von einer Liebe die in Werken und Wahrheit zum Ausdruck kommt, die bis zur extremen Widmung für das Gute geht und sich vom Geliebten bis zur äußersten Aufopferung tragen lässt. Um eurem liebenden Herzen Flammen hinzuzufügen, erinnere und vergegenwärtige ich euch, wie sehr der den wir lieben in dieser Zeit gehasst wird; wie sehr der verachtet wird, den wir verehren; wie sehr der beschimpft wird, dem wir kniend dienen. Die Liebe ist nicht bekannt, die liebe wird nicht geliebt, Schwestern! Wenn ich den Hass, die Verachtung und die Anwürfe der Welt gesehen habe, für den, der Liebe ist und Herr über alle Macht im Himmel und auf der Erde; wenn ich Satans Heer dabei gesehen habe, die Seelen zu zerstören, für die mein Retter sein Blut vergossen hat, „ist mein Herz in meiner Brust wie Wachs zerschmolzen“, und durch die Liebe, die immer mehr machen will als ihr möglich ist und glaubt, alles wäre machbar, habe ich es gewagt, die göttliche Liebe zu bitten, eine kleine Truppe aus Jungfrauen zu bilden, die Seraphen der Erde sind. Seelen die bereit sind zu Leiden, erglüht in der Hingabe und dass sie nichts, außer dem Gehorsam der Autorität gegenüber, auf dem Weg ihres Opfergangs aufhält; Seelen die sich ganz dem göttlichen Handeln Jesu hingeben und in denen sich Seine Pläne der Barmherzigkeit wiederspiegeln; eucharistische Seelen der Vergebung und des Apostolats, mit ihm vereint und in ihm verwandelt, von Ihm geopfert und angeboten; die nicht mehr sich selber leben sondern in denen Er lebt. Seelen, die mit Ihm in Gott verborgen sind; lebendige Hostien in denen Er seine Passion vervollständigt und über die Er nach Zustimmung, mit Ehre für seinen Segen verfügt. Schwestern, ist es nur ein Traum von mir? Ihr könnt die Antwort geben, euch gilt es mit eurem Eifer und der Großzügigkeit eures Herzens zu zeigen, dass Er euch nicht vergebens in sein Heiligtum und um seinen Altar gerufen hat!

Montag, 30. September 2013

Ins Kloster gehen

Ins Kloster gehen? “SELIGE MUTTER MARIA VON JESUS DELUIL – MARTINY erfüllt von einer großen Liebe zur heiligen Eucharistie, EIN APOSTEL DER HERZEN JESU UND MARIÄ!“ Meine lieben in Christus, ich möchte ein Zeugnis abgeben. Es geht um eine junge Frau die ich kenne und die einem Kloster beigetreten ist. Sie hat ihren Platz in der katholischen Kirche gefunden: DAS KONTEMPLATIVE LEBEN, EWIGE ANBETUNG UND DAS HEILIGSTE HERZ JESU UND DAS HERZ SEINER UND UNSERER LIEBEN MUTTER MARIA! Und die Kongregation des „Herzens Jesu“, gegründet von der Seligen Maria von Jesus Deluil – Martiny!

Sie hat mich wissen lassen, dass sie diese Schwesternkongregation Dank des „Berufung“ Blog und Dank CORDIALITER gefunden hat. Sie lässt sagen, welch Glück sie von Oben (Gott) bekam, diesen Berufungsblog und den Orden des Herzens Jesu, entdeckt zu haben. Ihr sollt so weiter machen und dieses Zeugnis von ihr ins Netz stellen: „Nachdem ich im Internet und im Blog von CORDIALITER von der Seligen Mutter Maria von Jesus erfuhr und Kontakt aufnahm mit dem Verantwortlichen des Blogs (CORDILALITER! cordialiter@gmail.com), besuchte ich ihre Kongregation der „Töchter des Herzens Jesu“ für einige Tage. Ich war darüber total begeistert und verliebte mich in die Spiritualität der Gründerin.

Ich fand Aufnahme in einem wundervollen Kloster dieser Kongregation. Eine Kongregation von weißen Nonnen die im Zentrum ihrer Spiritualität: die Anbetung des Allerheiligsten Altarsakrament haben und die Ehrenwache! Man widmet sich hier dem verwundeten Herzen Jesu, man will wiedergutmachen, sich aufopfern und all die Wunden die Jesus im Herzen hat, heilen. Die Heilige Messe, das Messopfer und die Eucharistie stehen im Mittelpunkt, vor allem die Anbetung!

Im Kloster wurde ich von freundlichen und liebevollen Nonnen empfangen die Gott ernst meinen und wirklich in Jesus verliebt sind. Im Kloster findet den ganzen Tag ununterbrochen Anbetung statt und doch können auch Laien mit anbeten, da die Kirche des Klosters offen für alle ist. Es trennt uns von den Laien nur ein kleines Gitter. Wir sitzen vorne vor dem Altar und das Allerheiligste und hinter uns ist ein Gitter, es trennt uns von der Welt und den Gläubigen die zur Anbetung und zur Heiligen Messe kommen.

Dank sei Gott kann ich viele Sprachen, dadurch konnte ich mir viele Infos über diese Kongregation, den Geist und die Gründerin besorgen. Die Gründerin „Maria von Jesus Deluil – Martiny“ gründete eine Armee von Opferseelen die sich täglich, wie sich das Wasser mit dem Wein in der Hl. Messe verbindet (bevor es zu Blut Christi wird), sich mit Jesus dem Eine Opfer verbinden. Sich selber verwandeln lassen vom Herrn und selber zu einer Hostie werden. Opfer sein; Heilige Hostie sein! Selber Kommunion; eucharistisch werden. Sich dem Opferlammgottes hingeben und anschließen. Sich selbst opfern mit Christus und Christus Jesus, Gott opfern… für die Seelen, zur Wiedergutmachung, für die Kirche…

Hier einige Worte der Seligen Maria von Jesus Deluil – Martiny:
„Ein jeder unserer Pulsschläge müsste eine Aufopferung Jesu sein, eine Vereinigung mit seiner fortwährenden Opferhingabe auf dem Altar zur Ehre seines Vaters. Wir sollten verborgen, ganz in Christus eingetaucht sein, von Ihm überkleidet, so dass sein Leben unser Leben werde, damit auch in uns das eucharistische Opfer Jesu sich in seinen eigentlichen Zielsetzungen zu verwirklichen vermag.“ Das Leben einer „Tochter des Herzens Jesu“ ist dem Gebet, der Anbetung Gottes und der Aufopferung gewidmet für die Seelen der Priester, für den Heiligen Vater und für alle Seelen in Not!

Man gelobt eine Opferseele zu sein, sich dem Herrn ganz zur Verfügung zu stellen für alle Seelen, vor allem die Seelen der Priester, den Papst und für den mystischen Leib Christi; die katholische Kirche. Die Schwestern dieser Kongregation halten die Ehrenwache des Herzens Jesu! „Ehrenwache“ der Opferseelen der Heiligsten Herzen Jesu und Mariä, hat hier ein Beginn und wird gefördert und gelebt. Die Laien können sich eintragen in der Ehrenwacheuhr, damit für diese und ihre Anliegen gebetet wird aber sie können sich auch verpflichten 1 STD. am Tag bei Jesus im Tabernakel zu wachen, bei Jesus zu sein, ihn trösten und anbeten. Maria Valtorta und Therese Neumann sollen sich eingetragen haben und ebenfalls sich als Opferseelen Gott mit der Ehrenwache aufgeopfert haben.

Ich befinde mich hier unter den Töchtern des Herzens Jesu und bin glücklich. Zwar habe ich keinen Kontakt mehr zur Außenwelt, weiß nicht so Recht was in der Welt los ist, doch ich will dem Herzen Jesu so sehr nahe kommen, dass er mich selber unterweist und mir kund tut was in der Welt „los“ ist, worunter er leidet, worunter die Menschen (die selber Jesus sind, denn jede Seele in Not ist ein Jesus der leidet und um Liebe und Linderung dieser Leiden bittet) leiden und ich zu flehen und zu bitten habe. Ich werde hier in wenigen Worte diese wundervolle Kongregation vorstellen und möchte alle jungen Frauen ermutigen Kontakt mit einem der Niederlassungen aufzunehmen um es mir gleich zu tun: ein Kloster des Herzens Jesu zu besuchen, dort einige Tage als Gast verbringen um durch Jesus im Allerheiligsten Altarsakrament in Erfahrung zu bringen welche Berufung man hat und wohin der Herr uns zieht.
Es gibt übrigens Niederlassungen auch im deutschsprachigen Raum :-)
Z.b „Töchter des Herzens Jesu“,  St. Josefs Klösterli, 6430 Schwyz (Schweiz) Tel: 0041(41)81120275.

DIE KONGREGATION DER TÖCHTER DES HERZENS JESU; ist ganz dem verwundeten Herzen des Erlösers geweiht und soll eine demütige Antwort auf seine verkannte Liebe sein. Die Spiritualität der Kongregation ist die Vereinigung mit dem immerwährenden Opfer Jesu Christi und den inneren Leiden seines durchbohrten Herzens. Ihr Vorbild ist die unbefleckte Jungfrau Maria, die Mutter der Kirche, besonders im letzten Abschnitt ihres Lebens, erfüllt von den Erinnerungen ans das Leiden Jesu, von seiner Gegenwart in der heiligen Eucharistie und ihrer Hingabe für alle Anliegen der Kirche, besonders für das Priestertum. Es ist eine Kongregation mit Pontifikalrecht. Beschauliches Leben mit Klausur, ohne direktes Apostolat aber von einem apostolischen Geist beseelt. Sie folgen dem Wunsch der Gründerin, die „Ehrenwache“ an das Hl. Herz Jesu aufrecht zu erhalten und zu fördern. Das zu verwirklichen und zu leben was der Herr der Hl. Margarete Maria Alacoque offenbart hat.

Gott segne Euch. Im Herzen Jesu und Mariä!“

Freitag, 31. Mai 2013

Herzen der Liebe

[Aus den Schriften der Seligen Maria Deluil-Martiny, der heroischen Gründein der „Töchter vom Heiligen Herzen“]

Schwestern und geliebte Kinder, ich würde Ihnen gerne die himmlische Passion Jesu Christi vermitteln. ER kam um Feuer der Liebe auf Erden zu bringen. Was kann ich mir wünschen wenn nicht, dass sein Feuer der Liebe Deine Seele entzündet? Ich möchte Euch von Liebe verzehrt sehen, nicht von einer weltlich gesinnten Liebe die unfruchtbar ist, sondern von der Liebe die in Tat und Wahrheit zum Ausdruck kommt. Liebe die einen extremen Einsatz für das Gute mit sich bringt und sich vom Geliebten (: Jesus) bis zum äußersten (Opfer) führen lässt. Um Eurem Herzen der Liebe, Flammen zu ergänzen, erinnere und vergegenwärtige ich Euch, wie Jesus in unserer heutigen Zeit gehasst und gepeinigt wird, Er, dem wir auf Knien dienen. Vielen ist die Liebe unbekannt. Die Liebe, meine Schwestern, wird nicht geliebt! Wie sehr habe ich den Hass der Welt gesehen, gegen Gott, der die Liebe ist. Die Verachtung und die Schmähungen ihm, der im Himmel und auf Erden über jede Macht herrscht und Herr ist. Wie sehr habe ich gesehen, wie die Waffen Satans das Feld der Seelen, für die mein Retter sein Blut vergossen hat, verwüstet hat. „Mein Herz ist wie Wachs in mir zerflossen“, durch die Liebe wünscht mein Herz noch mehr zu tun. Ich habe es gewagt die göttliche Liebe darum zu bitten sich eine kleine Kerntruppe an Jungfrauen zu bilden, die Seraphins auf Erden sind, Seelen die sich dem brennendem Leid hingeben und die, außer vom klugen Gehorsam gegenüber der Autorität, sich nicht aufhalten lassen auf dem Weg des sich „aufopfern“. Seelen die sich völlig dem göttlichen Handelns Jesu hingeben; aus dem Werke und Früchte der Barmherzigkeit entspringen. Eucharistische Seelen der Wiedergutmachung und des Apostolates; mit Jesus vereinte Hostienseelen, die in Ihn verwandelt sind, von Ihn angeboten und geopfert werden; die nicht mehr sich selber leben, aber in denen ER lebt. Seelen die in IHN leben und in Gott verborgen sind: lebendige Hostien in denen Jesus in einer Weise, seine Passion vervollständigt und dessen er sich nach Zustimmung und mit Segen, zu seiner Herrlichkeit, bedienen kann. Schwestern, ist es nur ein Traum von mir? Ihr müsst die Antwort geben. Euch gilt es mit einem Schwung, Eifer und mit der Großzügigkeit Eurer Herzen, Jesus zu zeigen (ihn spüren zu lassen), dass ER Euch nicht vergebens in seinem Heiligtum und um seinen Altar herum, gerufen hat! In dem Frieden eurer Klöster, wird das Echo der Gotteslästerung in der Welt, kaum gehört. Doch ohne Zweifel habt ihr damals, als ihr noch in der Welt wart und noch kein religiöses Klosterleben führtet, bereits durch den äußeren Ausdruck einer Gesellschaft, durch verschiedene Begebenheiten und Dinge die sich vor euren Augen abspielten, dank des Instinktes eurer christlichen Seele, etwas von den Fehlern der heutigen Zeit erblickt und erkannt. Betrübt über die Schmähungen gegen Gott, habt Ihr Euch entschieden Euch Ihm, in einem Leben ganz dem Gebet und der Wiedergutmachung gewidmet, zu weihen.

Sonntag, 10. Februar 2013

Berufungszeugnis


Berufungszeugnis? Ein französisches Mädchen hat mir einen wunderschönen spirituellen Gedanken geschrieben:


„Mein größter Wunsch ist Jesus zu trösten, seine Wunden zu pflegen, Ihn anzubeten, Ihm seine Tränen abzuwischen, mein Leben mit Ihm zu verbringen, Ihm alles zu geben und nichts für mich zu behalten, alles um seiner Liebe Willen zu opfern, von Ihm leben, für Ihn und in Ihm. Ihn zu lieben bis ich mit Ihm eins werde, Ihn zu betrachten, Ihn anzuflehen die Sünder zu retten, ihnen seine Barmherzigkeit und den Glauben zu geben.

Ich will Jesus für alle Anwürfe, die seinem Heiligen Herzen und dem unbefleckten Herzen Seiner Mutter gemacht werden, trösten. Wenn ich könnte, möchte ich Ihn all sein Leid vergessen lassen, und seine Tränen trocknen, die Er für uns vergossen hat.“

Freitag, 1. Februar 2013

Die Schwestern in der Klausur

Besondere Aufmerksamkeit verdienen das Klosterleben der Frau und die Schwestern in der Klausur wegen der Hochachtung, die die christliche Gemeinschaft dieser Lebensform entgegenbringt, die ein Zeichen der ausschlieblichen Vereinigung der bräutlichen Kirche mit dem über alles geliebten Herrn ist. Das Leben der Schwestern in der Klausur, die sich hauptsächlich dem Gebet, der Askese und dem leidenschaftlichen Vorankommen im geistlichen Leben widmen, ist in der Tat »nichts anderes als ein Streben nach dem himmlischen Jerusalem, eine Vorwegnahme der endzeitlichen Kirche, unverwandt ausgerichtet auf den Besitz und die Anschauung Gottes«.Im Lichte dieser kirchlichen Berufung und Sendung entspricht die Klausur dem als prioritär erkannten Bedürfnis, beim Herrn zu sein. Durch die Wahl eines begrenzten Raumes als Lebensort nehmen die Schwestern in der Klausur an der tiefen Demut Christi teil durch eine radikale Armut, die sich im Verzicht nicht nur auf Dinge, sondern auch auf den »Raum«, auf die Kontakte und auf so viele Güter der Schöpfung ausdrückt. Diese besondere Art, den »Leib« zu schenken, führt sie mit mehr Feingefühl in das eucharistische Geheimnis ein. Sie bringen sich mit Jesus für das Heil der Welt dar. Über den Aspekt des Opfers und der Sühne hinaus erwirbt ihre Hingabe auch den Aspekt der Danksagung an den Vater in der Teilhabe an der Danksagung des geliebten Sohnes.Die in dieser geistlichen Spannung verwurzelte Klausur ist nicht nur ein asketisches Mittel von sehr hohem Wert, sondern eine Art und Weise, das Ostern Christi zu leben.Aus Erfahrung des »Todes« wird die Klausur Überflub des Lebens, indem sie sich als frohe Ankündigung und prophetische Vorwegnahme der jedem einzelnen und der ganzen Menschheit angebotenen Möglichkeit darstellt, allein für Gott in Christus Jesus zu leben (vgl. Röm 6,11). Die Klausur ruft also jene Kammer des Herzens wach, in der jeder berufen ist, die Einheit mit dem Herrn zu leben. Als Geschenk empfangen und als freie Antwort der Liebe gewählt ist die Klausur der Ort der geistlichen Gemeinschaft mit Gott und mit den Brüdern und Schwestern, wo die Raum- und Kontaktbeschränkung zum Vorteil der Verinnerlichung der evangelischen Räte gereicht (vgl. Joh 13,34; Mt 5,3.8).Die Klausurgemeinschaften, die die Stadt auf dem Berg und das Licht auf dem Leuchter (vgl. Mt 5,14-15) darstellen, versinnbildlichen bei aller Einfachheit ihres Lebens sichtbar das Ziel, auf das die ganze Gemeinschaft der Kirche zugeht, die »voll Eifer der Tätigkeit hingegeben und doch frei für die Beschauung«auf den Straben der Zeit vorwärtsgeht, den Blick fest auf die künftige Erneuerung von allem in Christus gerichtet, wenn die Kirche mit ihrem Bräutigam vereint in Herrlichkeit erscheint (vgl. Kol 3,1-4)«und Christus »jede Macht, Gewalt und Kraft vernichtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt [...], damit Gott herrscht über alles und in allem« (1 Kor 15,24.28).Diesen geliebten Schwestern gilt deshalb meine Dankbarkeit und die Ermunterung, dem Klausurleben gemäb ihrem Charisma treu zu bleiben. Dank ihres Beispiels verzeichnet diese Lebensform ständig zahlreiche Berufungen, die von der Radikalität eines »bräutlichen« Daseins angezogen sind, das sich Gott in der Kontemplation vollkommen hingibt. Als Ausdruck reiner Liebe, die mehr wert ist als jedes Werk, entfaltet das kontemplative Leben eine auberordentliche apostolische und missionarische Wirksamkeit.ie Synodenväter haben dem Wert des Klausurlebens gegenüber hohe Anerkennung zum Ausdruck gebracht und gleichzeitig die hie und da vorgetragenen Anfragen bezüglich dessen konkreter Ordnung geprüft. Die Hinweise der Synode zum Thema und besonders der Wunsch nach einem stärkeren Verantwortungsbewubtmachen der höheren Oberinnen auf dem Gebiet der Teilaufhebung der Klausur aus einem gerechten und schwerwiegenden Grundwerden zum Gegenstand einer organischen Überlegung auf der Linie des Weges der vom II. Vatikanischen Konzil ausgehenden und bereits verwirklichten Erneuerung.Auf diese Weise wird die Klausur in den verschiedenen Formen und Stufen– von der päpstlichen und der konstitutionsmäbigen bis hin zur monastischen Klausur– der Verschiedenheit der kontemplativen Institute und der Traditionen der Klöster besser entsprechen.Wie die Synode weiter betont hat, sollen darüber hinaus die Vereinigungen und Föderationen zwischen Klöstern gefördert werden, wie sie schon von Pius XII. und vom II. Vatikanischen Konzil empfohlen wurden,besonders dort, wo keine anderen wirksamen Formen der Koordinierung und der Hilfe bestehen, um die Werte des kontemplativen Lebens zu schützen und zu fördern. Unter Berücksichtigung der rechtmäbigen Autonomie der Klöster können derartige Organismen in der Tat eine wirksame Hilfe bieten zu angemessener Lösung gemeinsamer Probleme, wie der vorteilhaften Erneuerung der Aus- und Weiterbildung, der gegenseitigen wirtschaftlichen Unterstützung und auch der Reorganisation der Klöster selbst.

[Vita Consecrata, Johannes Paul II, LEV]

Mittwoch, 16. Januar 2013

Die Töchter des Herzens Jesu

(Text aus dem Rundbrief des 8. Dezember 1882 der Seligen Gründerin der „Töchter des Herzens Jesu“ Maria Deluil-Martiny)

La Servianne, 8. Dezember 1882

Liebste Töchter in Christus,
                                             nun sind wir zum ersten Gründungsjubiläum unseres kleinen Institutes gekommen! (…) Eure Herzen laufen vor Freude und Anerkennung über; was könnte ich euren Gefühlen und eurer religiösen Rührung denn noch hinzufügen? Lasst mich euch zumindest den Ruf, der tief von meiner Seele kommt ausstoßen: Liebe, Liebe! Liebe zu Gott, der die Welt so sehr liebte um seinen einzigen Sohn zu schicken um sie zu retten! Liebe dem Lamm, der uns in seinem Blut gewaschen hat und sich aufgeopfert hat um uns zu erlösen! Liebe zu Jesus Hostie, der sich seit zehn Jahren würdigt auf den Altären unserer Klöster ausgestellt zu sein! Liebe dem göttlichen Herzen, der unsere Herzen erobert hat! Liebste Schwestern und Töchter, ich möchte euch die himmlische Passion Jesus Christus vermitteln. Er ist gekommen um der Welt das Feuer der Liebe zu bringen; was kann ich mir anderes wünschen als nicht, dass seine Liebe eure Gemüter entzünde? Ich möchte euch von dieser Liebe verzehrt sehen; aber nicht von einer weltlich gesinnten und unfruchtbaren Liebe, sondern von einer Liebe die in Werken und Wahrheit zum Ausdruck kommt, die bis zur extremen Widmung für das Gute geht und sich vom Geliebten bis zur äußersten Aufopferung tragen lässt. Um eurem liebenden Herzen Flammen hinzuzufügen, erinnere und vergegenwärtige ich euch, wie sehr der den wir lieben in dieser Zeit gehasst wird; wie sehr der verachtet wird, den wir verehren; wie sehr der beschimpft wird, dem wir kniend dienen. Die Liebe ist nicht bekannt, die liebe wird nicht geliebt, Schwestern! Wenn ich den Hass, die Verachtung und die Anwürfe der Welt gesehen habe, für den, der Liebe ist und Herr über alle Macht im Himmel und auf der Erde; wenn ich Satans Heer dabei gesehen habe, die Seelen zu zerstören, für die mein Retter sein Blut vergossen hat, „ist mein Herz in meiner Brust wie Wachs zerschmolzen“, und durch die Liebe, die immer mehr machen will als ihr möglich ist und glaubt, alles wäre machbar, habe ich es gewagt, die göttliche Liebe zu bitten, eine kleine Truppe aus Jungfrauen zu bilden, die Seraphen der Erde sind. Seelen die bereit sind zu Leiden, erglüht in der Hingabe und dass sie nichts, außer dem Gehorsam der Autorität gegenüber, auf dem Weg ihres Opfergangs aufhält; Seelen die sich ganz dem göttlichen Handeln Jesu hingeben und in denen sich Seine Pläne der Barmherzigkeit wiederspiegeln; eucharistische Seelen der Vergebung und des Apostolats, mit ihm vereint und in ihm verwandelt, von Ihm geopfert und angeboten; die nicht mehr sich selber leben sondern in denen Er lebt. Seelen, die mit Ihm in Gott verborgen sind; lebendige Hostien in denen Er seine Passion vervollständigt und über die Er nach Zustimmung, mit Ehre für seinen Segen verfügt. Schwestern, ist es nur ein Traum von mir? Ihr könnt die Antwort geben, euch gilt es mit eurem Eifer und der Großzügigkeit eures Herzens zu zeigen, dass Er euch nicht vergebens in sein Heiligtum und um seinen Altar gerufen hat!
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Berufung:

Töchter des Herzens Jesu
St. Josefs Klösterli
6430 Schwyz (Schweiz)

Tel: 0041(41)81120275